Umpacken in Tschechien
Umpacken in Tschechien: bereits verpackte Ware nach Packschema neu packen, prüfen und palettiert zurückliefern lassen
Umpacken heißt bei APOOL WERKE: Ware, die schon verpackt ist, wandert von Hand aus ihrer bisherigen Sekundär- oder Transportverpackung in die, die Handel, Markt oder Empfänger verlangen. Wir arbeiten für Importeure, Markenartikler, Online-Händler und Kontraktlogistiker aus Deutschland und Österreich in sieben Hallen mit Rampe in Tschechien. Richtwert 2026: 10 ct bis 22 ct je Stück für einfache Kartonwechsel, 20 ct bis 45 ct mit Beilage und gestelltem Etikett, alternativ 14,50 € – 19,00 € je Hallenstunde; das Angebot liegt binnen 24 Stunden vor. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.
Kurz gesagt
- Was: Bulkware vereinzeln, Gebindegröße ändern, regalfertige Trays bilden, Umkartons tauschen, Ländervarianten bilden, zurückpacken nach Aktionen, umpalettieren – von zwei Paletten Reklamationsware bis zum Containerinhalt.
- Kosten: 10 ct bis 22 ct je Stück (einfach), 20 ct bis 45 ct je Stück (mit Beilage und Etikett), 8,00 € – 18,00 € je Palette beim Umpalettieren oder 14,50 € – 19,00 € je Hallenstunde.
- Tempo: Angebot in 24 Stunden, Abholung binnen 24 Stunden, Erstmuster 2–5 Tage nach Wareneingang, bei Eile am Folgetag.
- Kapazität: bis 2.000 Arbeitsstunden täglich, Rampe an allen sieben Standorten mit Rampe, rund 1.700 Palettenplätze für Ware, die auf ihren Abruf wartet.
- Nachweis: Fotos beim Eingang, Erstmuster zur Freigabe, Zwischenkontrolle je Palette, Kontrolle jedes Gebindes und ein Lieferschein mit Mengenabgleich.
Zeitachse: vom Packschema zur Rücklieferung
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1
Tag 0
Anfrage mit Umpackfall, Menge und Termin
Sie beschreiben Ausgangs- und Zielverpackung, Stückzahl, Paletten und Wunschtermin und schicken Fotos oder Packschema an info@apool.de. Elisabeth Zachová klärt Rückfragen auf Deutsch.
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2
bis 24 h
Angebot binnen 24 Stunden
Sie erhalten einen Stückpreis auf Basis geschätzter Sekunden je Stück oder – bei unklarer Taktzeit – einen Stundensatz mit Obergrenze. Das Angebot liegt binnen 24 Stunden vor.
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3
binnen 24 h
Abholung über Partnerspedition
Die Ware holt eine Partnerspedition ab, gebucht innerhalb von 24 Stunden – als Stückgut je Palette oder als Komplett-LKW. Containerware kann der Spediteur direkt vom Hafen zu uns bringen.
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4
Tag der Anlieferung
Wareneingang mit Foto und Lieferscheinabgleich
Jede Palette wird an der Rampe fotografiert, gezählt und gegen den Lieferschein geprüft. Nasse, eingedrückte oder fehlende Kartons melden wir am selben Tag.
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5
2–5 Tage
Packschema und Erstmuster mit Fotofreigabe
Nach Ihrem Packschema – oder einem, das wir aus Mustern beider Verpackungen erstellen – entsteht das Erstmuster. Wir messen die Taktzeit und schicken 4 Fotos: Innenansicht offen, geschlossen, Umkarton und Palette.
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6
nach Freigabe
Serie nach elektronischer Arbeitsanweisung
Jeder Packplatz arbeitet nach derselben Anweisung mit Fotos: auspacken, sichten, nach Packschema packen, Beilage und Etikett, verschließen.
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7
laufend
Zwischenkontrolle
Je fertiger Palette vergleicht die Schichtleitung ein geöffnetes Gebinde mit dem freigegebenen Erstmuster.
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8
laufend
100 % Ausgangskontrolle je Gebinde
Inhalt, Stückzahl je Gebinde, Beilage, Etikett und Verschluss werden bei jedem Karton geprüft, bevor er auf die Palette kommt.
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9
laufend
Palettierung nach Ladeschema
Lagenbild, Höhe und Palettentyp nach Ihrem Ladeschema oder der Vorgabe des Empfängers, Umreifung oder Stretchfolie, Palettenfahne und Foto je Palette.
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10
nach Abschluss
Rücklieferung mit Lieferschein und Mengenabgleich
Die Paletten gehen an Sie, an Ihr Lager oder direkt an den Handel – neutral, über Partnerspedition. Im Lieferschein steht der Mengenabgleich: Eingang = Ausgang + n.i.O., jede Abweichung mit Foto belegt.
Was gehört 2026 bei APOOL WERKE zum Umpacken?
Zum Umpacken gehört alles, was zwischen der angelieferten Palette in der falschen Verpackung und der abholbereiten Palette in der richtigen liegt. Wir öffnen den Ausgangskarton, nehmen die Verkaufsverpackungen heraus, sehen sie uns an, setzen sie nach Packschema in die Zielverpackung, legen – wenn verlangt – eine neue Beilage ein, bringen Ihr Etikett an, verschließen, kennzeichnen den Umkarton und bauen die Palette nach Ladeschema auf. Am Ende stehen ein Foto jeder Palette und ein Lieferschein, in dem die Mengen aufgehen.
Die Ware selbst verändern wir nicht. Umgepackt wird nur verpackte Ware, deren Primärverpackung geschlossen bleibt – offene Ware, Kühl- und Tiefkühlware, Gefahrgutverpackungen und Arzneimittel packen wir nicht um. Gearbeitet wird von Hand an Packtischen mit Rollenbahn, weil die meisten Umpackaufträge zu wechselhaft sind, als dass sich eine Maschine einrichten ließe: heute 12.000 Becher aus Seefrachtkartons, nächste Woche 40 Paletten mit nassen Umkartons, danach Saisonware, die aus Aktionspacks zurück in den Standardkarton muss.
Wer „eine Firma sucht, die für uns umpackt“, meint fast immer eine von sieben Leistungen. Im Mittelpunkt steht Umverpacken und Umpacken als allgemeiner Auftrag; die übrigen sechs sind nach dem Anlass geordnet, der die Ware zu uns bringt – mehr dazu weiter unten.
Wie läuft ein Umpackauftrag in zehn Etappen ab?
Die Zeitleiste „Vom Packschema zur Rücklieferung“ auf dieser Seite zeigt alle zehn Etappen, von der Anfrage bis zum Lieferschein. Drei davon entscheiden über Termin und Preis. Die erste ist der Wareneingang: Erst wenn jede Palette gezählt und fotografiert ist, wissen beide Seiten, wie viel Ware tatsächlich angekommen ist und in welchem Zustand.
Die zweite ist das Erstmuster. Vom Erstmuster bekommen Sie 4 Fotos – Innenansicht offen, geschlossen, Umkarton und Palette; erst Ihr Okay gibt die Serie frei. Meist liegt es 2–5 Tage nach dem Wareneingang vor, bei Eilaufträgen am Folgetag. Beim Erstmuster messen wir auch die Taktzeit – also die Sekunden, die ein geübter Packplatz je Stück braucht. Aus dieser Messung wird der Stückpreis, der im Angebot noch auf einer Schätzung beruhte.
Die dritte ist die Ausgangskontrolle: Jedes Gebinde wird vor dem Verschließen auf Inhalt, Stückzahl, Beilage, Etikett und Verschluss geprüft. Dazwischen vergleicht die Schichtleitung je fertiger Palette ein geöffnetes Gebinde mit dem freigegebenen Muster. Wie wir an den Packplätzen arbeiten, beschreibt die Seite So arbeiten wir.
Welcher der neun Umpackfälle passt zu Ihrer Ware?
Jeder Auftrag lässt sich einem Umpackfall zuordnen – einem festen Paar aus Ausgangs- und Zielverpackung. Die Sekundenwerte stammen aus unserem Rechner und dienen als Grundlage für das Angebot:
- Bulk in Einzelkarton – Ware aus dem Sammelkarton einzeln verpacken, mit Anleitung und Etikett: rund 39,4 Sekunden je Stück.
- VE bilden – lose Verkaufsverpackungen zu festen Einheiten im Umkarton: rund 16,2 Sekunden je Stück.
- Großgebinde in Kleingebinde – aus 12er 6er machen: rund 20,3 Sekunden je Stück.
- Karton in Tray – regalfertig mit Sichtseite nach vorn: rund 17,8 Sekunden je Stück.
- Umkarton tauschen – gleicher Inhalt, neuer Karton: rund 50 Sekunden je Karton.
- Innenverpackung wechseln – Polster, Trennstege oder Einlagen tauschen: rund 18,7 Sekunden je Stück.
- Aus Display zurück in Standard – nach Aktionsende in den normalen Karton: rund 19,2 Sekunden je Stück.
- Umpalettieren – Kartons nach Lagenbild auf eine andere Palette: rund 20 Minuten je Palette.
- Karton in KLT – Kleinteile in den Behälter für die Linienanlieferung zählen: rund 80 Sekunden je Behälter.
Mischfälle sind häufig: Containerware wird vereinzelt und danach umpalettiert, ein Gebinde wird geteilt und bekommt gleichzeitig eine neue Beilage. Dann addieren wir die Schritte. Die Übersicht mit Maßen und Beispielen steht unter Umpackfälle.
Aus welchem Anlass kommt Ware zum Umpacken?
Der Umpackfall beschreibt das Wie, der Anlass das Warum – und der Anlass bestimmt, worauf wir besonders achten. Sechs Situationen begegnen uns immer wieder:
- Import: Ein Container kommt mit Bulkkartons aus Übersee, verkauft wird aber einzeln. Seite: Importware und Containerware umpacken.
- Handelslistung: Die Zentrale listet 6er statt 12er oder verlangt ein Tray fürs Regal. Seite: Handelsgebinde und regalfertige Verpackung.
- Ländervariante: Eine Charge soll teils nach Deutschland, teils nach Österreich, mit jeweils eigener Beilage. Seite: Ländervarianten umpacken.
- Transportschaden: Nasse oder eingedrückte Umkartons, deren Inhalt meist intakt ist. Seite: Umkarton tauschen nach Transportschaden.
- Aktionsende: Restmengen aus Aktionspacks und Mischkartons sollen zurück ins Standardsortiment. Seite: Rückpacken nach Aktion und Saison.
- Marktplatz: Das Versandzentrum eines Marktplatzes verlangt Umkarton je Artikel und sichtbaren Barcode. Seite: Umpacken für Onlinehandel und Marktplatz-Vorgaben.
Beim Transportschaden gilt eine klare Aufgabenteilung: Beschädigte Stücke zählen und fotografieren wir, stellen sie getrennt und melden sie Ihnen; die Regulierung mit dem Spediteur übernehmen Sie, am Produkt selbst bessern wir nicht nach. Bei Handels- und Marktplatzvorgaben liefern Sie uns das Regelwerk des Empfängers; wir lesen es mit und fragen nach, wenn Maße oder Kennzeichnung nicht eindeutig sind.
Was muss im Packschema stehen, damit die Serie ohne Rückfragen läuft?
Das Packschema ist die Übersetzung Ihres Wunsches in Handgriffe. Es nennt die Ausgangs- und die Zielverpackung, die Stückzahl je Gebinde, die Lage der Artikel im Karton, was eingelegt wird, wo welches Etikett sitzt und wie die fertige Palette aussehen soll. Das Muster „Netzteil 65 W“ auf dieser Seite zeigt ein solches Schema in fünf Schritten; darunter steht in der Tabelle „Wer liefert was“, welche Teile von Ihnen kommen und welche wir besorgen können.
Haben Sie kein fertiges Schema, schicken Sie uns je ein Muster der Ausgangs- und der Zielverpackung. Wir stellen das Schema zusammen, packen danach das Erstmuster und legen Ihnen beides gemeinsam zur Freigabe vor. Was auf Umkarton, Beilage und Etikett stehen muss, legen Sie fest – wir setzen Ihre Vorgabe um. Bei Containerware sollten Packschema und Zielverpackung eine Woche vor der ETA feststehen, sonst wartet die Ware an der Rampe auf Kartons.
Eine Schritt-für-Schritt-Vorlage enthält der Ratgeber Packschema und Umpackanweisung erstellen; die Begriffe Packschema, Verkaufseinheit und Lagenbild erklärt das Lexikon.
Was kostet Umpacken 2026 je Stück, je Stunde und je Palette?
Drei Abrechnungsarten sind möglich, und welche passt, hängt davon ab, wie gut sich der Aufwand vorher messen lässt. Der Stückpreis ist der Normalfall bei Serien: 10 ct bis 22 ct je Stück für Vereinzeln oder einen einfachen Kartonwechsel, 20 ct bis 45 ct, wenn zusätzlich eine Beilage gewechselt und ein von Ihnen gestelltes Etikett angebracht wird. Er gilt, sobald das Erstmuster die Taktzeit bestätigt hat, und schließt Wareneingang, Kontrollen und Fotos ein.
Die Hallenstunde zu 14,50 € – 19,00 € wählen wir, wenn die Ware uneinheitlich ist – Reklamationsrückläufer, gemischte Restposten, beschädigte Lieferungen, bei denen niemand vorher weiß, wie viele Kartons betroffen sind. Sie bekommen dann einen Stundennachweis je Packplatz. Den Palettenpreis von 8,00 € – 18,00 € setzen wir beim Umpalettieren an, also wenn nur Kartons auf eine andere Palette oder in ein anderes Lagenbild wechseln; je Palette rechnen wir mit 15–30 Minuten.
Kalkulationsbeispiel Containerware: Ein Importeur aus dem Raum Hamm lässt 12.000 Edelstahl-Thermobecher aus Bulkkartons vereinzeln – Einzelkarton, Anleitung für Deutschland und Österreich, sein EAN-Etikett, Kennzeichnung des 24er-Versandkartons. Nach Rechnerwerten braucht ein Becher rund 39,4 Sekunden, zusammen 131 Arbeitsstunden. Mit dem Rechnersatz von 16,50 € pro Stunde ergibt das 0,18 € Arbeit je Becher. Bei rund 800 Bechern je Palette fahren 15 Paletten hin und zurück, bei 615 km bis Záchlumí rund 2.284 €. Insgesamt kommt der Auftrag auf etwa 4.452 € oder 0,37 € je Becher frei Haus; mit 10 Packplätzen sind das rechnerisch 1,6 Schichttage.
Wann greift beim Gebindewechsel der Einstiegspreis?
Kurze Handgriffe führen schnell unter die Preisuntergrenze. Ein Hersteller aus dem Raum Groß-Gerau lässt 36.000 Feinkostgläser vom 12er- in den 6er-Karton umsetzen, weil eine Handelskette die kleinere Einheit listet. Rechnerisch dauert das je Glas rund 20,3 Sekunden – ein Glas herausnehmen, in den neuen Karton setzen, anteilig Karton schließen und kennzeichnen. Das wären weniger als 10 ct Arbeit; berechnet werden trotzdem 10 ct je Glas, weil Eingang, Muster, Kontrolle und Dokumentation in jedem Stück stecken.
Mit 24 Paletten zu rund 1.500 Gläsern und 422 km bis Záchlumí kommt der Transport auf rund 1.724 €, der Auftrag gesamt auf etwa 5.324 € oder 0,15 € je Glas. Muss die Serie am Wochenende laufen und besorgen wir die 6er-Kartons, gelten 25 % Aufschlag und 8 % Materialaufschlag – dann liegt die Arbeit bei 0,13 € je Glas.
Ihre eigenen Zahlen setzen Sie im Umpackrechner ein. Tiefer in die Preislogik geht der Ratgeber Was kostet Umpacken pro Stück?, den Weg vom 12er zum 6er beschreibt Gebindegröße ändern: 6er statt 12er.
Wie viel Kapazität steht bereit, wenn ein Container kommt?
An unseren 7 Standorten stehen bis zu 2.000 Arbeitsstunden am Tag zur Verfügung. Der Gläserauftrag aus dem vorigen Abschnitt braucht rechnerisch 203 Stunden – das sind rund 10 % einer Tagesleistung. Große Serien teilen wir auf mehrere Hallen auf, jede mit derselben Arbeitsanweisung und demselben Musterfoto.
Umgepackt wird an allen sieben Standorten mit Rampe; Komplett-LKW und Containerware entladen wir direkt an der Rampe. Ein 20-Fuß-Container bringt einlagig etwa 10–11 Europaletten, ein 40-Fuß-Container 23–24. Ihr Spediteur holt ihn im Hinterland von Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven oder Rostock beziehungsweise in Ennshafen oder Straubing-Sand ab und stellt ihn bei uns an die Rampe.
Wird es eng, gilt: Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen, mit 25 % Aufschlag am Wochenende und 15 % für Eile an Werktagen. Wie Containerware vom Terminal bis in den Handel läuft, erklärt der Ratgeber Containerware umpacken: vom Hafen in den Handel.
Stellen Sie die Kartonage bei, oder beschaffen wir sie?
Die Zielverpackung – Kartons, Trays, Inlays, Beilagen, Etiketten – stellen in der Regel Sie; Kartonagen, Füllmaterial, Klebeband, Stretchfolie und Umreifungsband beschaffen wir auf Wunsch nach Ihrer Spezifikation. Beschaffen wir, rechnen wir 8 % auf die Arbeit auf oder legen den Beleg des Lieferanten vor – was Ihnen lieber ist. Kartons bedrucken wir nicht, wir stellen keine Kartonage her und verkaufen kein Verpackungsmaterial; gekauft wird nach Ihrer Spezifikation mit Maßen, Wellenart und Qualität.
Beigestellte Kartons sollten flach auf Paletten kommen, mit etwa zwei Prozent Reserve für Fehlgriffe beim Aufrichten. Etiketten für die umgepackte Ware – EAN-, Länder- oder Chargenetikett – stellen Sie fertig gedruckt, wir bringen sie beim Umpacken an. Sollen Etiketten nicht nur angebracht, sondern auch erstellt oder ganze Bestände umgezeichnet werden, ist das ein eigener Auftrag: Etikettieren und Preisauszeichnen auf apool.de.
Was mit den alten Kartons passiert, legen Sie vorab fest. Die alten Kartonagen gehen sortenrein an Sie zurück oder werden nach Ihrer Vorgabe entsorgt. Gut erhaltene Ausgangskartons heben manche Kunden auf, um die Ware später wieder zurückzupacken.
Kann Ware bei uns warten und je Abruf umgepackt werden?
Ja, und für Importeure ist das oft der eigentliche Vorteil. Auf Wunsch bleibt die Ware bei uns eingelagert und wird je Abruf in Teilmengen umgepackt; Palettenplatz und Ein- oder Auslagerung rechnen wir je Palette ab. Als Richtwert kostet ein Palettenplatz 7,50 € – 11,00 € im Monat, Ein- oder Auslagern 4,00 € – 7,00 € je Palette. Insgesamt stehen rund 1.700 Palettenplätze zur Verfügung.
Typisch ist eine Containerladung, die ein Mal ankommt und dann in Teilmengen umgepackt wird: diese Woche 3.000 Stück als deutsche Variante, in drei Wochen 1.200 Stück für Österreich, danach wieder nach Bedarf. Sie rufen per E-Mail ab, wir packen die abgerufene Menge um und melden den Restbestand. Soll Ware ohne Umpacken länger bei uns stehen, lesen Sie mehr unter Lagerung in Tschechien auf apool.de.
Welche Fehler im Auftrag kosten beim Umpacken die meiste Zeit?
Fast jede Verzögerung geht auf eine Handvoll Ursachen zurück, die sich vor der Anlieferung beheben lassen:
- Zielkarton zu knapp bemessen: Passen zwölf Stück nur gequetscht hinein, bricht jeder zehnte Karton auf – ein Muster vorab erspart das.
- Keine Reserve an Beilagen und Kartons: Fehlen am Ende 200 Anleitungen, steht die Serie, bis Nachschub kommt.
- Unklare Etikettenposition: „auf die Rückseite“ lässt drei Varianten zu; ein Foto mit Maß nicht.
- Ladeschema fehlt: Handelslager weisen Paletten wegen falscher Höhe oder überstehender Kartons ab. Höhe, Lagenbild und Palettentyp gehören ins Schema.
- Mehrere Chargen in einem Bulkkarton: Muss die Charge je Umkarton rein sein, braucht es diese Angabe vor dem Start, nicht nach der ersten Palette.
- Späte Freigabe: Bleibt das Erstmuster zwei Tage ohne Antwort, verschiebt sich der Liefertermin um genau diese zwei Tage.
Worauf regalfertige Verpackungen zusätzlich achten müssen, steht im Ratgeber Regalfertige Verpackung: Anforderungen des Handels.
Welcher Umpackfall für welche Ware?
Wer liefert was?
| Position | Wer liefert? | Was wir damit tun |
|---|---|---|
| Ware in der Ausgangsverpackung (verzollt) | Kunde – aus Werk, Lager oder direkt vom Spediteur | Wareneingang mit Foto, Zählung gegen Lieferschein |
| Packschema (Stück je Karton, Lagen, Ausrichtung, Beilage, Kennzeichnung) | Kunde – oder gemeinsam mit uns aus Mustern erstellt | Grundlage für Erstmuster und Arbeitsanweisung |
| Zielverpackung: Kartons, Trays, Inlays | Kunde – oder APOOL nach Spezifikation | bei Beschaffung durch APOOL Aufschlag auf die Arbeit oder nach Beleg |
| Beilagen, Anleitungen, Garantiekarten | Kunde | Einlegen nach Packschema, Zählung je Charge |
| Etiketten (EAN, Land, Charge, Kolli) | Kunde – fertig gedruckt | Anbringen an der vorgegebenen Stelle |
| Füllmaterial, Klebeband, Stretchfolie, Umreifungsband | APOOL – oder Kunde | nach Spezifikation des Kunden |
| Paletten für die Rücklieferung | Kunde – oder Tausch über die Spedition | Lagenbild und Höhe nach Ladeschema |
Packschema-Muster
| Schritt | Ausgangsverpackung | Zielverpackung | Menge | Beilage / Etikett | Kontrolle |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 Auspacken | Bulkkarton, 100 Stück lose in Polybeuteln | – | 100 je Bulkkarton | – | Beutel geschlossen, Sichtprüfung Gehäuse |
| 2 Einzelkarton | – | Faltschachtel des Kunden | 1 Netzteil + Kabel | Anleitung DE/AT einlegen | Anleitung vorhanden, Kabel dabei |
| 3 Kennzeichnen | – | Faltschachtel | 1 | EAN-Etikett des Kunden, Rückseite unten rechts | Etikett gerade, lesbar |
| 4 Umkarton | – | Versandkarton 4 × 3 × 2 | 24 Faltschachteln | Kolli-Etikett des Kunden, Stirnseite | 24 gezählt, Klebeband H-Verschluss |
| 5 Palette | – | Europalette, Lagenbild 6 Kartons × 5 Lagen | 30 Kartons = 720 Stück | Palettenfahne, Stretchfolie | Höhe max. nach Ladeschema, Foto |
| Freigabe-Checkliste: Innenansicht offen · Faltschachtel geschlossen · Umkarton mit Kolli-Etikett · fertige Palette | |||||
Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.
Fragen zum Umpacken in Tschechien
Wie schnell kann Umpacken bei Ihnen beginnen?
Nach höchstens 24 Stunden haben Sie unser Angebot, weitere 24 Stunden später ist die Abholung gebucht. Das Erstmuster liegt 2–5 Tage nach Wareneingang zur Freigabe vor, bei Eilaufträgen am Folgetag; danach beginnt die Serie.
Gibt es eine Mindestmenge?
Nein. Auch zwei Paletten sind ein Auftrag; bei sehr kleinen Mengen greift der Einstiegspreis je Stück, weil Eingang, Muster und Kontrolle unabhängig von der Menge anfallen.
Öffnen Sie beim Umpacken auch die Verkaufsverpackung?
Nein. Wir tauschen Umkartons, Trays, Innenverpackungen und Beilagen außerhalb der geschlossenen Verkaufsverpackung. Ist eine Verkaufsverpackung selbst beschädigt, zählen und fotografieren wir das Stück und stellen es getrennt.
Können wir während der Serie vorbeikommen?
Ja, nach kurzer Absprache mit Elisabeth Zachová. Viele Kunden kommen zum Erstmuster oder zur ersten fertigen Palette und nehmen die Arbeitsanweisung gleich in der Halle ab.
Wie erfahren wir, ob die Mengen stimmen?
Im Lieferschein rechnen wir Eingang gegen Ausgang und aussortierte Stücke auf; jede Abweichung belegen wir mit Foto. Zusätzlich erhalten Sie die Fotos vom Wareneingang und von jeder fertigen Palette, auf Wunsch täglich per E-Mail.
Alle Leistungen
- Umverpacken und Umpacken Bereits verpackte Ware in eine andere Sekundär- oder Transportverpackung umpacken – nach Packschema, mit Erstmuster, Ausgangskontrolle und Mengenabgleich. 10 ct – 45 ctje Stück
- Importware und Containerware umpacken Verzollte Ware aus Übersee aus Bulk- und Seefrachtkartons vereinzeln, mit Anleitung verpacken und nach Ladeschema palettieren. 10 ct – 45 ctje Stück
- Handelsgebinde und regalfertige Verpackung Gebindegröße und Verkaufseinheit ändern, regalfertige Trays bilden, Kolli-Etikett des Kunden anbringen – nach Listungsvorgabe. 10 ct – 22 ctje Stück
- Ländervarianten umpacken Aus einer Importvariante Ware für Deutschland und Österreich: Beilage und Anleitung wechseln, gestelltes Länderetikett anbringen, je Markt kennzeichnen. 20 ct – 45 ctje Stück
- Umkarton tauschen nach Transportschaden Beschädigte, nasse oder falsch bedruckte Umkartons tauschen, Inhalt sichten, beschädigte Stücke zählen, fotografieren und melden. 10 ct – 22 ctje Karton
- Rückpacken nach Aktion und Saison Ware aus Aktionspacks, Displays und Mischkartons zurück in die Standardverpackung, Restbestände und Chargen konsolidieren, Bestandsliste. 10 ct – 22 ctje Stück
- Umpacken für Onlinehandel und Marktplatz-Vorgaben Ware nach Verpackungsvorgaben von Marktplätzen und Versandzentren umpacken: Umkarton je Artikel, sichtbarer Barcode, Beilage, Maße und Gewicht nach Vorgabe. 10 ct – 45 ctje Stück