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Leistungen · Umverpacken & Umpacken

Rückpacken nach Aktion und Saison: Restbestände zurück in den Standardkarton, sauber nach Charge

Wir packen Ware nach Ende einer Aktion oder Saison zurück in die Standardverpackung: aus Aktionspacks, Displays, Sonderkartons und gemischten Rückläufen, zusammengeführt nach Artikel und Charge, mit Bestandsliste und neuen Paletten. Für Markenartikler, Distributoren und Handelszentralen aus Deutschland und Österreich kostet das 10 ct – 22 ct je Stück; das Angebot kommt binnen 24 Stunden, der erste zurückgepackte Karton 2–5 Tage nach Wareneingang. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

Richtwert 2026 10 ct – 22 ct je Stück · je nach Sonderverpackung

Rückpacken nach Aktion und Saison bei APOOL WERKE in Tschechien (Illustrationsfoto)

Rückpacken nach Aktion und Saison: Aktionsware wieder normal verpacken lassen

Woher kommt die Ware, die zurückgepackt werden muss? Aus Aktionspacks mit Banderole oder Zugabe, die nach dem Aktionszeitraum im Lager übrig sind. Aus Displays, die der Handel nicht mehr aufstellt oder vollständig zurückschickt. Aus Mischkartons, in denen Filialen Restmengen verschiedener Artikel gesammelt haben. Und aus Saisonverpackungen, etwa aus Restbeständen der Adventskalender-Zeit, deren Einzelartikel wieder regulär verkauft werden sollen. Gemeinsam ist allen Fällen: Die Ware ist gut, nur ihre Verpackung passt nicht mehr zum normalen Sortiment. Den Arbeitsgang zeigt der Umpackfall Aus Display und Aktionspack zurück in Standard.

Warum lohnt sich das Rückpacken überhaupt? Weil Ware in Sonderverpackung im Lager Platz belegt, sich aber nicht mehr über die normale Artikelnummer bestellen lässt. Solange sie im Aktionspack steckt, ist sie für den Einkauf des Handels unsichtbar. Zurück im Standardkarton mit der gewohnten Verkaufseinheit kann sie mit der nächsten Regelbestellung verkauft werden. Worauf Sie vor dem Start achten sollten, steht im Ratgeber Rückpacken nach Aktion und Saison. Häufig betroffen sind Kosmetik und Drogerie sowie Spielwaren und Konsumgüter.

Wie werden Restbestände und Chargen zusammengeführt? Rückläufe kommen selten sortenrein: In einem Display stecken Stücke aus zwei oder drei Chargen, im Mischkarton liegen fünf Artikel durcheinander. Beim Entnehmen lesen wir Artikel, Charge und – wo vorhanden – das Mindesthaltbarkeitsdatum ab und sammeln jede Kombination getrennt. Erst wenn ein Standardkarton vollständig ist, wird er verschlossen und gekennzeichnet; Reste einer Charge bleiben im Teilkarton, statt mit einer anderen Charge vermischt zu werden. Wie aus losen Stücken feste Kartons entstehen, beschreibt der Umpackfall VE bilden.

Wie schnell geht das, und was kostet es je Stück? Unser Rechner setzt 15 Sekunden je Stück für Entnehmen, Sichten und Bereitstellen an; dazu kommen 40 Sekunden für das Packen und 10 Sekunden für das Kennzeichnen je Standardkarton, verteilt auf dessen Inhalt. Bei 12 Stück je Karton sind das zusammen 19,2 Sekunden je Stück, zuzüglich einiger Sekunden, wenn Banderolen gelöst werden. Rechnen Sie Ihren Fall im Umpackrechner nach. Soll die Ware danach in anderen Gebinden an den Handel gehen, hilft die Seite Handelsgebinde und regalfertige Verpackung.

Und wer baut die Aktion überhaupt auf? Auf dieser Seite geht es nur um den Weg zurück in den Standard. Den Start einer Aktion – Sonderverpackungen packen und Displays mit Ware bestücken – übernimmt APOOL WERKE ebenfalls; beschrieben ist er auf apool.de unter Aktionen und Saisonware verpacken und Displaybestückung. Wer beides bei uns machen lässt, kann Restmengen direkt nach Aktionsende zurückpacken lassen, ohne dass die Ware zwischendurch noch einmal quer durch Deutschland fährt.

Welche Umpackfälle gehören dazu?

Wie gehen wir vor?

  1. Rückpackplan aus Aktions- und Standardmuster, Freigabe per Foto

    Sie schicken je ein Muster der Sonderverpackung und des Standardkartons oder Fotos davon, dazu die Artikelliste mit Chargen. Daraus entsteht der Rückpackplan: was entnommen wird, was mit Banderolen und Zugaben passiert, wie viele Stück in den Standardkarton gehören. Das erste zurückgepackte Gebinde sehen Sie auf 4 Fotos, bevor die Serie beginnt.

  2. Rückläufe erfassen: Displays, Aktionspacks und Mischkartons einzeln gezählt

    Jede Rücklaufpalette wird an der Rampe fotografiert und gegen Ihren Lieferschein oder die Rücklaufliste des Handels gezählt – Displays nach Stück, Aktionspacks nach Karton, Mischkartons nach Anzahl. Offensichtlich angebrochene Displays notieren wir schon hier, damit spätere Fehlmengen erklärbar sind.

  3. Entnehmen, Charge ablesen, zurückpacken – mit Kontrolle je Palette

    An jedem Packplatz liegt die Anweisung mit Fotos: Stück aus Display oder Aktionspack nehmen, Banderole oder Zugabe lösen, Zustand ansehen, nach Artikel und Charge in den Standardkarton setzen. Je fertiger palette öffnet die Schichtleitung einen fertigen Karton und prüft Stückzahl, Charge und Kennzeichnung gegen das Erstmuster.

  4. Bestandsliste statt Überraschung: jeder Karton geprüft, jede Charge gebucht

    Jeder Standardkarton wird vor dem Aufsetzen auf Inhalt, Stückzahl, Charge und Verschluss kontrolliert. Die Paletten entstehen sortenrein nach Artikel und Charge. Mit der Rücklieferung erhalten Sie die Bestandsliste: volle Kartons und Teilkartons je Artikel und Charge, ausgesonderte Stücke, abgelöste Zugaben – und die Summe gegen die Eingangsmenge.

Was passiert mit Banderolen, Zugaben und leeren Displays nach dem Rückpacken?

Beim Rückpacken bleibt mehr übrig als die Ware. Aktionspacks tragen oft eine Banderole, die zwei Stück zusammenhält, oder eine Zugabe – ein Probierfläschchen, einen Anhänger, einen Gutschein. Die Banderole entfernen wir, ohne die Faltschachtel zu beschädigen; Zugaben sammeln wir getrennt und zählen sie, weil sie häufig für die nächste Aktion aufbewahrt werden. Displays werden nach dem Entleeren flach gelegt oder – wenn Sie sie erneut einsetzen wollen – vorsichtig demontiert und gebündelt. Klebepunkte oder Preisaufkleber der Aktion auf der Verkaufsverpackung lösen wir nur, wenn das Erstmuster zeigt, dass die Oberfläche dabei unbeschädigt bleibt.

Ob die leeren Sonderverpackungen zu Ihnen zurückgehen, bei der nächsten Aktion wiederverwendet werden oder nach Ihrer Vorgabe entsorgt werden, legen Sie vorher fest; in der Bestandsliste tauchen sie als eigene Position auf. Für die zurückgepackte Ware gilt dasselbe wie für jede andere Umpackarbeit bei uns: Die Primärverpackung bleibt geschlossen, der neue Karton entspricht Ihrem Standard, und jede Menge lässt sich bis zur Eingangspalette zurückverfolgen. Stellt sich erst beim Entnehmen heraus, dass eine Charge knapp vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums steht, melden wir das, bevor sie in den Standardkarton wandert.

Wie sieht das Packschema für diese Leistung aus?

Packschema-Beispiel: Packschema-Beispiel „Handcreme 75 ml“ – Rückpacken in den 12er-Standardkarton (Beispielangaben)
AusgangsverpackungZielverpackungStück je GebindeBeilage / EtikettPalette / Lagenbild
2er-Aktionspack mit Banderole12er-Standardkarton12 Faltschachteln, 2 Lagen à 6Banderole entfernt, Kolli-Etikett des Kunden mit ChargeEuropalette 1.200 × 800 mm, sortenrein je Charge
Viertelpalettendisplay, 100 Stück in 4 Trays12er-Standardkarton12 FaltschachtelnKolli-Etikett mit Charge, Display flach gebündeltwie oben, Display-Trays auf eigener Palette
Mischkarton aus Filialrücklauf, mehrere Artikel12er-Standardkarton je Artikel12, Reste im TeilkartonKolli-Etikett mit Vermerk „Teilkarton“Teilkartons zusammengefasst oben auf der letzten Palette
Bestandsliste je Artikel und Charge: volle Kartons · Teilkartons · ausgesonderte Stücke · Zugaben – Summe = Eingang

Wer liefert was?

Wer liefert was für den Umpackauftrag?
PositionWer liefert?Was wir damit tun
Ware in der Ausgangsverpackung (verzollt)Kunde – aus Werk, Lager oder direkt vom SpediteurWareneingang mit Foto, Zählung gegen Lieferschein
Packschema (Stück je Karton, Lagen, Ausrichtung, Beilage, Kennzeichnung)Kunde – oder gemeinsam mit uns aus Mustern erstelltGrundlage für Erstmuster und Arbeitsanweisung
Zielverpackung: Kartons, Trays, InlaysKunde – oder APOOL nach Spezifikationbei Beschaffung durch APOOL Aufschlag auf die Arbeit oder nach Beleg
Beilagen, Anleitungen, GarantiekartenKundeEinlegen nach Packschema, Zählung je Charge
Etiketten (EAN, Land, Charge, Kolli)Kunde – fertig gedrucktAnbringen an der vorgegebenen Stelle
Füllmaterial, Klebeband, Stretchfolie, UmreifungsbandAPOOL – oder Kundenach Spezifikation des Kunden
Paletten für die RücklieferungKunde – oder Tausch über die SpeditionLagenbild und Höhe nach Ladeschema

Aus der Praxis

Ein Hersteller von Pflegeprodukten aus dem Raum Gelsenkirchen hatte nach einer Frühjahrsaktion 18.000 Tuben Handcreme in der Faltschachtel übrig: 9.600 Stück in 4.800 Aktionspacks mit Banderole, 6.000 Stück in 60 zurückgeschickten Viertelpalettendisplays und 2.400 Stück in gemischten Filialrückläufen – verteilt auf 7 Chargen. Am Erstmuster legten wir fest, dass die Banderole vorsichtig gelöst und der Preisaufkleber der Aktion auf der Faltschachtel bleiben durfte, weil er beim Ablösen die Oberfläche beschädigte. Zurück kamen 1.500 Standardkartons zu 12 Stück auf 16 Paletten, sortenrein nach Charge, dazu 4 angebrochene Restpaletten, die wir zusammenführten. Nach unserem Rechnermodell ergeben sich rund 10,6 ct je Stück; der Transport nach Gelsenkirchen (640 km) und zurück liegt bei etwa 2.356 €.

Kostenbeispiel Richtwert 2026

Handcreme 75 ml in der Faltschachtel – aus Aktionspack, Display und Mischkarton zurück in den 12er-Standardkarton · Abholung in Gelsenkirchen, umgepackt in Záchlumí

  1. Menge18.000 Einheiten · VE 12
  2. Aus Display zurück15 s
  3. Umkarton tauschen (je Karton, ÷ 12 Stück)3,3 s
  4. Umkarton kennzeichnen (je Karton, ÷ 12 Stück)0,8 s
  5. Sonstiges je Einheit4 s
  6. Sekunden je Einheit23,2 s
  7. Arbeitsstunden115,8 h × 16,50 €
  8. Umpacken je Einheit10,6 ct
  9. Arbeit gesamt1.911 €
  10. Umpalettieren (4 Paletten à 8,00 €)32 €
  11. Transport hin und zurück (16 Paletten, 640 km)2.356 €
  12. Gesamt netto4.299 € = 23,9 ct je Einheit
  13. Anteil an der Tageskapazität (2.000 h)rund 6 % – die Serie verteilt sich auf mehrere Packplätze und Tage

Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster · Zielverpackung beigestellt, sofern nicht anders angegeben; verbindlich wird die am Erstmuster gemessene Taktzeit. Eigenen Auftrag im Umpackrechner durchrechnen

Wie wird abgerechnet?

Rückpacken rechnen wir je Stück: 10 ct – 22 ct, je nachdem, wie aufwendig die Sonderverpackung zu öffnen ist und wie viele Chargen getrennt werden müssen. Restpaletten zusammenführen oder Ware neu palettieren kostet 8,00 € – 18,00 € je Palette. Bleibt die zurückgepackte Ware bis zum Abruf bei uns, berechnen wir 7,50 € – 11,00 € je Palettenplatz und Monat sowie 4,00 € – 7,00 € je Palette für Ein- oder Auslagern. Gemischte Rückläufe ohne verlässliche Liste rechnen wir nach Hallenstunde (14,50 € – 19,00 €). Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Zurückgepackt wird von zwei Paletten Reklamationsware bis zum Containerinhalt – ob ein paar Paletten Filialrücklauf nach einer Regionalaktion oder die gesamte Restmenge einer bundesweiten Saison.

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Vorlaufzeit

  1. Anfrage mit RücklauflisteAngebot binnen 24 Stunden
  2. Abholung der Rückläufeüber Partnerspedition, gebucht binnen 24 Stunden
  3. Erstmuster mit Fotofreigabe2–5 Tage nach Wareneingang
  4. Serierund 116 Arbeitsstunden für 18.000 Stück, an mehreren Packplätzen parallel
  5. Rücklieferungnach Gelsenkirchen 10,5–11,5 Stunden Fahrzeit mit dem LKW

Containerware: Packschema und Zielverpackung am besten eine Woche vor der ETA klären · Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Was Sie liefern – und was mit beschädigter Ware passiert

Sie liefern die Ware in der Sonderverpackung, die Rücklaufliste oder Ihren Lieferschein, ein Muster des Standardkartons und die Kolli-Etiketten mit Charge. Die Zielverpackung – Kartons, Trays, Inlays, Beilagen, Etiketten – stellen in der Regel Sie; Kartonagen, Füllmaterial, Klebeband, Stretchfolie und Umreifungsband beschaffen wir auf Wunsch nach Ihrer Spezifikation. Kaufen wir Standardkartons nach Ihrer Spezifikation ein, kommen 8 % auf die Arbeit dazu oder wir rechnen nach Beleg ab.

Beschädigte Stücke zählen und fotografieren wir, stellen sie getrennt und melden sie Ihnen; die Regulierung mit dem Spediteur übernehmen Sie, am Produkt selbst bessern wir nicht nach. Bei Rückläufen aus dem Handel betrifft das meist eingedrückte Faltschachteln oder Stücke, an denen noch Reste von Klebepunkten haften.

Packplatz und Ausstattung

  • Verpackungstische mit Rollenbahnen
  • Packplätze mit Packschema-Tafel und freigegebenem Erstmuster
  • Stempelplätze für Kolli-Etiketten des Kunden
  • Elektronische Arbeitsanweisung mit Fotos
  • Digitale Bestandsführung nach Artikel und Charge
  • Gitterboxen für Zugaben und flach gelegte Displays

Ausstattung an allen Standorten

Fragen zu Rückpacken nach Aktion und Saison

Können Sie Ware aus mehreren Chargen in einen Karton packen?

Nur wenn Sie es ausdrücklich freigeben. Standard ist: ein Karton, ein Artikel, eine Charge. Reste einer Charge landen im gekennzeichneten Teilkarton; so bleibt jede Charge rückverfolgbar, und der Handel bekommt keine Kartons mit gemischten Haltbarkeitsdaten.

Was machen Sie mit Displays, die wiederverwendet werden sollen?

Wir entleeren sie, nehmen Trays und Topschild vorsichtig ab, legen die Teile flach und bündeln sie je Display. Beschädigte Teile legen wir beiseite und nennen sie in der Bestandsliste. Wie Sie die Displays danach weiter nutzen, entscheiden Sie.

Kann die zurückgepackte Ware bei Ihnen bleiben, bis sie gebraucht wird?

Ja. Auf Wunsch bleibt die Ware bei uns eingelagert und wird je Abruf in Teilmengen umgepackt; Palettenplatz und Ein- oder Auslagerung rechnen wir je Palette ab. Das ist praktisch, wenn die Restmenge in mehreren Teillieferungen an den Handel gehen soll.

Weiterlesen im Ratgeber

Rückpacken nach Aktion und Saison anfragen – Angebot in 24 Stunden

Nennen Sie Umpackfall, Stückzahl und Wunschtermin: Sie bekommen einen Stückpreis, den Termin fürs Erstmuster mit Fotofreigabe und die Frachtkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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