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Leistungen · Umverpacken & Umpacken

Ländervarianten umpacken: aus einer Importvariante die Ware für Deutschland und für Österreich

Wir machen aus einer einzigen Importvariante die Ware für den deutschen und den österreichischen Markt: Anleitung, Beilage und Garantiekarte tauschen, Ihr fertig gedrucktes Länder- oder EAN-Etikett anbringen, den Umkarton je Land kennzeichnen und Teilmengen je Markt aus dem Zwischenlager abrufen. Das nutzen Importeure, Distributoren und Markenartikler aus beiden Ländern; das Angebot kommt binnen 24 Stunden. Je Stück liegen Sie 2026 bei 20 ct – 45 ct. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

Richtwert 2026 20 ct – 45 ct je Stück · mit Beilage und gestelltem Etikett

Ländervarianten umpacken bei APOOL WERKE in Tschechien (Illustrationsfoto)

Ländervarianten umpacken: Ware je Land anders packen lassen, ohne zwei Varianten zu produzieren

Warum Ländervarianten erst in Europa bilden? Weil der Hersteller in Übersee lieber eine Variante in großer Menge produziert als zwei in kleinen. Ob ein Karton am Ende nach Deutschland oder nach Österreich geht, entscheidet sich oft erst Wochen später – je nachdem, welcher Markt schneller abverkauft. Wer die Variante erst kurz vor der Auslieferung festlegt, bindet weniger Kapital in falscher Ware. Was eine Ländervariante genau unterscheidet, erklärt das Lexikon; die Planung für beide Märkte der Ratgeber Ländervarianten für Deutschland und Österreich umpacken.

Was ändert sich zwischen der deutschen und der österreichischen Variante? Die Sprache ist gleich, der Inhalt der Beilagen oft nicht. Häufig unterscheiden sich die Garantiekarte mit Serviceanschrift, der Hinweis auf den Inverkehrbringer, die Kontaktdaten im Beileger und das Länderetikett auf der Verkaufsverpackung. Manchmal kommt eine eigene EAN je Land dazu. Bei Importware liegt anfangs oft eine mehrsprachige Kurzanleitung bei, die gegen eine deutsche ersetzt wird. Welche Angaben je Land nötig sind, beurteilen Sie selbst oder Ihre Fachberater – wir setzen die Unterlagen um, die Sie festlegen. Die Verkaufsverpackung öffnen wir dafür an der vorgesehenen Lasche; die Primärverpackung des Produkts bleibt geschlossen.

Wie kommt das Länderetikett auf die Ware? Etiketten für die umgepackte Ware – EAN-, Länder- oder Chargenetikett – stellen Sie fertig gedruckt, wir bringen sie beim Umpacken an. Die Position legt das Packschema fest, meist über dem Barcode der Importvariante oder an einer freien Fläche der Rückseite. Wir rechnen dafür 6 Sekunden je Stück. Sollen Etiketten erst gestaltet und gedruckt oder Waren ganz ohne Umpacken neu gekennzeichnet werden, gehört das in einen separaten Auftrag, siehe Etikettieren auf apool.de. Den Wechsel der Beilage allein setzen wir mit 8 Sekunden je Beilage an; wer Anleitung und Garantiekarte tauscht, kommt also auf das Doppelte.

Wie halten wir die Varianten auseinander? Räumlich und farblich. Jede Variante bekommt eigene Packplätze, eigene Beilagenkisten und einen eigenen Farbcode auf Arbeitsanweisung, Packschema-Tafel und Palettenfahne. Zwischen zwei Varianten wird ein Packplatz komplett geräumt, bevor die nächste Beilage ausgelegt wird. Den Umkarton kennzeichnen wir je Land mit Ihrem Kolli-Etikett oder einem Stempel; die Zeit dafür – 10 Sekunden je Karton – ist im Stückpreis enthalten. Ist die Innenverpackung für ein Land anders gestaltet, greift der Fall Innenverpackung wechseln; kommt die Ware als Bulk, beginnt alles mit dem Schritt Bulk in Einzelkarton.

Kann die Ware bis zur Entscheidung bei uns bleiben? Ja. Auf Wunsch bleibt die Ware bei uns eingelagert und wird je Abruf in Teilmengen umgepackt; Palettenplatz und Ein- oder Auslagerung rechnen wir je Palette ab. Für den Stellplatz rechnen wir monatlich 7,50 € – 11,00 € je Palette, für jedes Ein- und Auslagern 4,00 € – 7,00 €. So entstehen die deutsche und die österreichische Variante erst mit dem Abruf, und Restmengen bleiben neutral. Welche Waren am häufigsten so aufgeteilt werden, zeigen Spielwaren und Konsumgüter, Elektronik und Zubehör sowie Kosmetik und Drogerie. Den Überblick über alle Leistungen bietet Umverpacken und Umpacken.

Welche Umpackfälle gehören dazu?

Wie gehen wir vor?

  1. Packschema je Land, Erstmuster beider Varianten mit Fotos

    Für jede Variante entsteht eine eigene Zeile im Packschema: welche Anleitung, welche Garantiekarte, welches Länderetikett an welcher Stelle, welche Kennzeichnung auf dem Umkarton. Wir packen von jeder Variante ein Erstmuster und schicken beide Fotoreihen nebeneinander, damit Unterschiede auf einen Blick sichtbar sind.

  2. Eingang von Ware und Beilagen getrennt gezählt und fotografiert

    Die Ware wird wie gewohnt gegen den Lieferschein gezählt und fotografiert. Anleitungen, Garantiekarten und Etiketten zählen wir zusätzlich je Land, weil eine zu knappe Beilagenmenge sonst erst mitten in der Serie auffällt. Fehlmengen nennen wir Ihnen vor dem Start, zusammen mit der Zahl der Stücke, die sich damit fertigstellen lassen.

  3. Umpacken je Variante an getrennten Packplätzen, Kontrolle gegen das Muster

    Jede Variante läuft an eigenen Packplätzen nach eigener elektronischer Anweisung mit Farbcode. Je fertiger palette öffnet die Schichtleitung eine Verkaufsverpackung und prüft Anleitung, Garantiekarte und Etikett gegen das Muster dieser Variante.

  4. Ausgangskontrolle, Paletten je Land, Mengenabgleich je Variante

    Jeder Umkarton wird vor dem Verschließen auf Stückzahl, Beilagen und Länderkennzeichnung geprüft. Die Paletten bleiben nach Land getrennt und tragen eine Palettenfahne mit Variante. Der Mengenabgleich weist Eingang, Ausgang je Land, getrennt gestellte Stücke und verbleibende Beilagen aus.

Eine Importvariante oder zwei Produktionen – was rechnet sich?

Im Beispiel unten kostet das Bilden der Variante rund 20,9 ct Arbeit je Stück, weil neben dem Etikett zwei Beilagen gewechselt werden und die Verkaufsverpackung geöffnet und wieder verschlossen wird – zusammen 45,7 Sekunden. Wird nur ein Länderetikett aufgebracht und der Umkarton neu gekennzeichnet, sinkt der Ansatz auf 19,7 Sekunden, und der Stückpreis rutscht an die Einstiegsgrenze. Dagegen stehen die Kosten zweier Produktionen: zwei Bestellungen beim Hersteller, zwei Lagerbestände und das Risiko, dass eine Variante liegen bleibt, während die andere ausverkauft ist.

Die gemeinsame Importvariante lohnt sich deshalb vor allem bei Artikeln mit schwer planbarem Absatz je Land, bei kleinen Mengen für Österreich und bei Ware mit langer Lieferzeit aus Übersee. Sind die Unterschiede dagegen groß – eigene Verkaufsverpackung je Land, abweichender Inhalt –, ist die getrennte Produktion meist günstiger als das Umpacken. Ein Mittelweg: Nur die kleinere österreichische Menge wird bei uns umgepackt, die deutsche kommt direkt in der passenden Variante vom Hersteller.

Wie sieht das Packschema für diese Leistung aus?

Packschema-Beispiel: Packschema „Ferngesteuertes Auto“ – Importvariante in Variante DE und AT (Beispielangaben)
AusgangsverpackungZielverpackungStück je GebindeBeilage / EtikettPalette / Lagenbild
Verkaufsschachtel mit mehrsprachiger Kurzanleitunggleiche Schachtel, Variante DE1Anleitung Deutsch, Garantiekarte DE, Länderetikett DE–
Verkaufsschachtel mit mehrsprachiger Kurzanleitunggleiche Schachtel, Variante AT1Anleitung Deutsch, Garantiekarte AT, Länderetikett AT–
Verkaufsschachteln einer VarianteUmkarton mit Länderkennung6Kolli-Etikett des Kunden je LandEuropalette, 80 Kartons, Palettenfahne je Land
9.600 Stück → 5.800 Variante DE + 3.800 Variante AT → 20 Europaletten, nach Land getrennt

Wer liefert was?

Wer liefert was für den Umpackauftrag?
PositionWer liefert?Was wir damit tun
Ware in der Ausgangsverpackung (verzollt)Kunde – aus Werk, Lager oder direkt vom SpediteurWareneingang mit Foto, Zählung gegen Lieferschein
Packschema (Stück je Karton, Lagen, Ausrichtung, Beilage, Kennzeichnung)Kunde – oder gemeinsam mit uns aus Mustern erstelltGrundlage für Erstmuster und Arbeitsanweisung
Zielverpackung: Kartons, Trays, InlaysKunde – oder APOOL nach Spezifikationbei Beschaffung durch APOOL Aufschlag auf die Arbeit oder nach Beleg
Beilagen, Anleitungen, GarantiekartenKundeEinlegen nach Packschema, Zählung je Charge
Etiketten (EAN, Land, Charge, Kolli)Kunde – fertig gedrucktAnbringen an der vorgegebenen Stelle
Füllmaterial, Klebeband, Stretchfolie, UmreifungsbandAPOOL – oder Kundenach Spezifikation des Kunden
Paletten für die RücklieferungKunde – oder Tausch über die SpeditionLagenbild und Höhe nach Ladeschema

Aus der Praxis

Ein Spielwarenimporteur aus Wörgl bezog 9.600 ferngesteuerte Autos in einer einzigen Variante mit mehrsprachiger Kurzanleitung. Für Deutschland und Österreich brauchte er eine deutsche Anleitung, eine Garantiekarte mit der jeweiligen Serviceanschrift und ein Länderetikett auf der Rückseite der Schachtel. Die Ware lag in Záchlumí im Zwischenlager; zuerst wurden 5.800 Stück als Variante DE umgepackt, sechs Wochen später 3.800 als Variante AT. Beim Zählen der Beilagen fehlten 300 österreichische Garantiekarten – die Nachlieferung kam, bevor der zweite Abruf startete. Je Auto setzt das Modell 45,7 Sekunden an, rund 20,9 ct Arbeit. Transport von und nach Wörgl (372 km) kostete rund 1.578 €, insgesamt ergaben sich etwa 37,4 ct je Stück.

Kostenbeispiel Richtwert 2026

Ferngesteuerte Autos: Anleitung und Garantiekarte je Land wechseln, gestelltes Länderetikett, 6er-Umkarton · Abholung in Wörgl, umgepackt in Záchlumí

  1. Menge9.600 Einheiten · VE 6
  2. Gebinde neu setzen12 s
  3. 2 × Beilage wechseln16 s
  4. Etikett anbringen6 s
  5. Umkarton kennzeichnen (je Karton, ÷ 6 Stück)1,7 s
  6. Sonstiges je Einheit10 s
  7. Sekunden je Einheit45,7 s
  8. Arbeitsstunden121,8 h × 16,50 €
  9. Umpacken je Einheit20,9 ct
  10. Arbeit gesamt2.009 €
  11. Transport hin und zurück (20 Paletten, 372 km)1.578 €
  12. Gesamt netto3.587 € = 37,4 ct je Einheit
  13. Anteil an der Tageskapazität (2.000 h)rund 6 % – die Serie verteilt sich auf mehrere Packplätze und Tage

Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster · Zielverpackung beigestellt, sofern nicht anders angegeben; verbindlich wird die am Erstmuster gemessene Taktzeit. Eigenen Auftrag im Umpackrechner durchrechnen

Wie wird abgerechnet?

Ländervarianten rechnen wir je Stück ab: 20 ct – 45 ct, wenn Beilagen gewechselt und ein gestelltes Etikett angebracht wird. Geht es nur um den neuen Umkarton je Land ohne Eingriff in die Verkaufsverpackung, gelten 10 ct – 22 ct. Zwischenlager und Abrufe stehen als eigene Positionen im Angebot, Musterläufe mit wenigen Stück rechnen wir zu 14,50 € – 19,00 € je Hallenstunde ab. Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Die Trennung nach Land funktioniert von zwei Paletten Reklamationsware bis zum Containerinhalt gleich: eigenes Packschema je Variante, eigene Packplätze, eigene Paletten.

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Vorlaufzeit

  1. Anfrage und Angebotbinnen 24 Stunden nach Muster der Importvariante und Liste der Unterschiede je Land
  2. Abholungüber Partnerspedition, gebucht binnen 24 Stunden
  3. Erstmusterbeide Varianten nebeneinander fotografiert, 2–5 Tage ab Anlieferung, eilig am Folgetag
  4. Serieje Abruf und Land; im Beispiel 122 Arbeitsstunden für 9.600 Stück
  5. Rücklieferungje Land an Ihr Lager oder den Handel, LKW-Fahrzeit nach Wörgl rund 6,5–7,5 Stunden

Containerware: Packschema und Zielverpackung am besten eine Woche vor der ETA klären · Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Was Sie liefern – und was mit beschädigter Ware passiert

Sie liefern die Ware in der Importvariante, Anleitungen, Garantiekarten und Beileger je Land, die fertig gedruckten Länder- oder EAN-Etiketten und die Kolli-Etiketten für die Umkartons. Die Zielverpackung – Kartons, Trays, Inlays, Beilagen, Etiketten – stellen in der Regel Sie; Kartonagen, Füllmaterial, Klebeband, Stretchfolie und Umreifungsband beschaffen wir auf Wunsch nach Ihrer Spezifikation. Beschaffen wir Kartons oder Verbrauchsmaterial, berechnen wir 8 % Aufschlag auf die Arbeit.

Beschädigte Stücke zählen und fotografieren wir, stellen sie getrennt und melden sie Ihnen; die Regulierung mit dem Spediteur übernehmen Sie, am Produkt selbst bessern wir nicht nach. Beschädigte Stücke ordnen wir keiner Variante zu, damit Sie entscheiden können, in welchem Markt Ersatz gebraucht wird.

Packplatz und Ausstattung

  • Packplätze mit Rollenbahnen, je Variante getrennt, an unseren Standorten
  • Beilagenkisten und Arbeitsanweisungen mit Farbcode je Land
  • Stempelplätze für die Kennzeichnung der Umkartons
  • Palettenfahnen je Variante
  • Digitale Bestandsführung für Zwischenlager und Abrufe je Land
  • Tisch- und Palettenwaagen für den Mengenabgleich

Ausstattung an allen Standorten

Fragen zu Ländervarianten umpacken

Können beide Varianten im selben Auftrag entstehen?

Ja. Sie nennen uns die Menge je Land, und wir packen beide Varianten parallel an getrennten Packplätzen. Genauso gut geht es nacheinander, wenn die zweite Menge erst später feststeht – dann bleibt der Rest neutral bei uns liegen.

Was passiert mit den entnommenen Anleitungen und Karten?

Wir zählen sie und geben sie Ihnen zurück oder entsorgen sie nach Ihrer Vorgabe. Die Anzahl steht im Mengenabgleich, damit Sie nachvollziehen können, dass jede entnommene Beilage durch eine neue ersetzt wurde.

Woran erkennt das Lager des Handels die richtige Variante?

An der Kennzeichnung des Umkartons und der Palettenfahne. Beides legen Sie im Packschema fest – etwa Länderkürzel, eigene Gebinde-EAN oder farbiges Kolli-Etikett. Paletten verschiedener Länder mischen wir nicht.

Weiterlesen im Ratgeber

Ländervarianten umpacken anfragen – Angebot in 24 Stunden

Nennen Sie Umpackfall, Stückzahl und Wunschtermin: Sie bekommen einen Stückpreis, den Termin fürs Erstmuster mit Fotofreigabe und die Frachtkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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