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Leistungen · Umverpacken & Umpacken

Importware und Containerware umpacken: aus dem Seefrachtkarton in die Verpackung für den Handel

Kommt Ihre Ware aus Übersee in Bulkkartons, Seefrachtkartons oder auf Mischpaletten, vereinzeln wir sie in Einzelkartons oder Verkaufsverpackungen, legen die deutsche Anleitung ein und palettieren nach dem Ladeschema Ihres Abnehmers – für Importeure und Distributoren aus Deutschland und Österreich. Der Spediteur bringt den Container direkt aus dem Hafen-Hinterland zu uns; Packschema und Zielverpackung sollten eine Woche vor der ETA feststehen. Je Stück kalkulieren Sie 2026 mit 10 ct – 45 ct, je nach Beilage und Etikett. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

Richtwert 2026 10 ct – 45 ct je Stück · je nach Beilage und Etikett

Importware und Containerware umpacken bei APOOL WERKE in Tschechien (Illustrationsfoto)

Importware und Containerware umpacken: Ware aus dem Container auspacken und für den deutschen Markt neu verpacken lassen

Welche Importware packen wir um? Alles, was in Asien oder Übersee für den Seetransport verpackt wurde und in Europa in eine andere Form muss. Typisch sind Bulkware in großen Sammelkartons mit 48, 100 oder 200 Stück in Innenbeuteln, Seefrachtkartons ohne Verkaufsverpackung und Mischpaletten, auf denen mehrere Artikel durcheinander stehen. Daraus werden Einzelkartons mit Anleitung, Verkaufsverpackungen mit Kennzeichnung oder saubere, artikelreine Versandkartons. Die Ware kommt bereits verzollt zu uns; die Einfuhr erledigen Ihr Importeur oder Ihr Spediteur, eine Zollabwicklung bieten wir nicht an. Den Grundfall erklärt die Seite Bulk in Einzelkarton, den Überblick über alle Varianten Umverpacken und Umpacken.

Wie kommt ein Container zu uns? Meist ohne Umweg über Ihr Lager. Der Spediteur übernimmt den Container nach der Freigabe im Hafen – etwa in Hamburg, Bremerhaven, am JadeWeserPort in Wilhelmshaven oder in Rostock – oder im Binnenhafen Ennshafen oder Straubing-Sand und fährt ihn direkt an eine unserer Rampen. Ein 20-Fuß-Container entspricht einlagig etwa 10–11 Europaletten, ein 40-Fuß-Container 23–24. Ist die Ware lose gestaut, entladen wir Karton für Karton an der Rampe und setzen die Seefrachtkartons schon beim Entladen auf Paletten, damit der Wareneingang zählbar wird. Wie die Kette vom Terminal bis zum Handel aussieht, beschreibt der Ratgeber Containerware umpacken: vom Hafen in den Handel.

Warum zählt die ETA mehr als das Abfahrtsdatum? Weil Schiffe selten pünktlich sind, der Handel aber seinen Liefertermin behält. Wir planen vom Ankunftstermin rückwärts: Packschema, Muster der Zielverpackung, Anleitungen und Etiketten sollten eine Woche vor der ETA geklärt und die Materialien bei uns sein. Dann kann das Erstmuster mit dem ersten geöffneten Seefrachtkarton entstehen, und die Fotos zur Freigabe folgen 2–5 Tage nach der Entladung – als Eilauftrag schon am Folgetag. Verschiebt sich die ETA, verschieben wir die Packplätze mit – die Anweisung ist dann ja schon fertig. Fehlt dagegen die Zielverpackung, steht der beste Container still.

Was geschieht mit Schäden aus dem Seetransport? Seefrachtkartons kommen oft mit eingedrückten Ecken, feuchten Stellen oder gerissenem Band an. Wir fotografieren sie schon an der Containertür, bevor der erste Karton herauskommt, dann noch einmal auf der Palette. Beim Vereinzeln zeigt sich, ob nur der Außenkarton gelitten hat oder auch einzelne Stücke. Die Belege gehen an Sie mit Containernummer, Kartonzahl und Stückzahl – damit Sie gegenüber Reederei, Spediteur oder Lieferant nachweisen können, in welchem Zustand die Ware ankam. Wie wir mit beschädigten Stücken umgehen, steht unten; ausgetauschte Seefrachtkartons behandelt Umkarton tauschen nach Transportschaden.

Wie wird aus der Containerware eine Palette, die der Handel annimmt? Nach dessen Ladeschema. Der Handel legt oft Palettentyp, Höhe, Lagenbild und Position der Palettenfahne fest; manche Zentrallager verlangen artikelreine Paletten, andere erlauben Lagen mit mehreren Artikeln. Wir setzen die Versandkartons nach Ihrem Schema auf Europaletten (1.200 × 800 mm) oder Industriepaletten (1.200 × 1.000 mm), sichern sie und fotografieren jede Palette. Kamen die Kartons auf Einwegpaletten, übernimmt das Umpalettieren den Wechsel, rund 15–30 Minuten je Palette. Details zu Lagen und Höhen enthält der Ratgeber Umpalettieren nach Lagenbild und Ladeschema, den Begriff das Lexikon unter Lagenbild.

Welche Umpackfälle gehören dazu?

Wie gehen wir vor?

  1. Packschema aus dem ersten Seefrachtkarton, Erstmuster mit Fotos

    Oft kennt niemand in Europa die Bulkverpackung genau, bevor der Container da ist. Darum bereiten wir das Packschema mit Ihren Angaben vor und prüfen es am ersten geöffneten Seefrachtkarton: Wie viele Stück stecken wirklich darin, liegt das Zubehör bei, passt das Produkt in die gelieferte Faltschachtel? Daraus entsteht das Erstmuster, das Sie in 4 Ansichten freigeben.

  2. Containerentladung mit Foto und Abgleich gegen Packliste und Lieferschein

    Fotos von Plombe, geöffneter Tür und jeder Palette, dann die Zählung der Seefrachtkartons gegen Packliste und Lieferschein. Fehlen Kartons oder stimmen Artikelnummern nicht, melden wir das noch am Entladetag. Beschädigte Kartons werden markiert und getrennt gestellt, bevor sie an eine Rollenbahn kommen.

  3. Vereinzeln nach elektronischer Arbeitsanweisung mit Zwischenkontrolle

    An der Rollenbahn öffnet ein Packplatz den Seefrachtkarton, nimmt jedes Stück im geschlossenen Innenbeutel heraus, setzt es in die Faltschachtel, legt die Anleitung ein und bringt das gestellte Etikett an. Der nächste Platz füllt die Versandkartons. Je fertiger palette prüft die Schichtleitung einen Karton gegen das Muster.

  4. Ausgangskontrolle, Palettierung nach Ladeschema, Mengenabgleich je Container

    Jeder Versandkarton wird vor dem Verschließen auf Stückzahl, Anleitung und Etikett geprüft. Die Palettierung folgt dem Ladeschema des Empfängers, jede Palette bekommt Fahne und Foto. Der Mengenabgleich rechnet je Container: Stück laut Packliste, gezählter Eingang, verpackter Ausgang, getrennt gestellte Stücke.

Container direkt zu APOOL oder erst ins eigene Lager – was ist günstiger?

Fährt der Container vom Hafen direkt an unsere Rampe, sparen Sie einen kompletten Umschlag: kein Entladen im eigenen Lager, keine Stellplätze für Seefrachtkartons, kein zweiter LKW nach Tschechien. Gerade bei Ware, die in Deutschland ohnehin nicht in der Ausgangsverpackung verkauft werden kann, ist der eigene Lagerstopp nur ein Kostenpunkt ohne Nutzen. Aus dem Raum Wilhelmshaven sind es bis zu unserem westböhmischen Standort rund 716 km; die Fahrzeit mit dem LKW liegt bei 12–13 Stunden. Aus den bayerischen Binnenhäfen ist die Strecke deutlich kürzer – Straubing liegt 125 km entfernt, Enns 253 km vom Standort Slavonice.

Ins eigene Lager lohnt es sich zuerst, wenn nur ein Teil des Containers umgepackt werden muss und der Rest unverändert in den Verkauf geht, oder wenn Sie die Ware vor dem Umpacken selbst prüfen wollen. Dann schicken Sie uns nur die betroffenen Paletten. Eine dritte Möglichkeit: Die komplette Ladung bleibt bei uns im Zwischenlager, und wir packen je Abruf um – für den Stellplatz fallen monatlich 7,50 € – 11,00 € je Palette an, für das Ein- und Auslagern einmalig 4,00 € – 7,00 €. Welche Variante sich rechnet, hängt von Menge, Strecke und Zeitplan ab; der Umpackrechner zeigt Arbeit und Transport getrennt.

Wie sieht das Packschema für diese Leistung aus?

Packschema-Beispiel: Packschema „Solar-Gartenleuchte“ – 48er-Seefrachtkarton in Einzelkarton, VE 24 (Beispielangaben)
AusgangsverpackungZielverpackungStück je GebindeBeilage / EtikettPalette / Lagenbild
Seefrachtkarton, 48 Leuchten in geschlossenen InnenbeutelnFaltschachtel des Kunden1Anleitung Deutsch, EAN-Etikett des Kunden–
FaltschachtelnVersandkarton24Kolli-Etikett mit Artikel und Menge–
VersandkartonEuropalette 1.200 × 800 mm25 Kartons = 600 LeuchtenPalettenfahne, Stretchfolie5 Kartons je Lage × 5 Lagen
40-Fuß-Container: 14.400 Leuchten → 600 Versandkartons → 24 Europaletten nach Ladeschema

Wer liefert was?

Wer liefert was für den Umpackauftrag?
PositionWer liefert?Was wir damit tun
Ware in der Ausgangsverpackung (verzollt)Kunde – aus Werk, Lager oder direkt vom SpediteurWareneingang mit Foto, Zählung gegen Lieferschein
Packschema (Stück je Karton, Lagen, Ausrichtung, Beilage, Kennzeichnung)Kunde – oder gemeinsam mit uns aus Mustern erstelltGrundlage für Erstmuster und Arbeitsanweisung
Zielverpackung: Kartons, Trays, InlaysKunde – oder APOOL nach Spezifikationbei Beschaffung durch APOOL Aufschlag auf die Arbeit oder nach Beleg
Beilagen, Anleitungen, GarantiekartenKundeEinlegen nach Packschema, Zählung je Charge
Etiketten (EAN, Land, Charge, Kolli)Kunde – fertig gedrucktAnbringen an der vorgegebenen Stelle
Füllmaterial, Klebeband, Stretchfolie, UmreifungsbandAPOOL – oder Kundenach Spezifikation des Kunden
Paletten für die RücklieferungKunde – oder Tausch über die SpeditionLagenbild und Höhe nach Ladeschema

Aus der Praxis

Ein Importeur von Gartenleuchten aus dem Raum Wilhelmshaven ließ einen 40-Fuß-Container mit 14.400 Solarleuchten in Seefrachtkartons zu 48 Stück direkt vom Terminal nach Záchlumí fahren. Das Packschema stand eine Woche vor der ETA fest, Faltschachteln und deutsche Anleitungen waren schon da. Am ersten geöffneten Karton stellte sich heraus, dass der Erdspieß separat lag – das Packschema bekam eine zusätzliche Zeile, das Erstmuster ging am nächsten Tag zur Freigabe. Je Leuchte rechnet das Modell mit 39,4 Sekunden, daraus ergeben sich rund 158 Arbeitsstunden und 18,1 ct Arbeit je Stück. Neun Seefrachtkartons hatten Wasserflecken; die Fotos gingen am Entladetag an den Importeur. Transport hin und zurück (716 km) lag bei rund 2.576 €, zusammen also etwa 36,0 ct je Leuchte.

Kostenbeispiel Richtwert 2026

Solar-Gartenleuchten: aus 48er-Seefrachtkarton in Einzelkarton mit Anleitung und EAN-Etikett, VE 24 · Abholung in Wilhelmshaven, umgepackt in Záchlumí

  1. Menge14.400 Einheiten · VE 24
  2. Bulk vereinzeln25 s
  3. Beilage wechseln8 s
  4. Etikett anbringen6 s
  5. Umkarton kennzeichnen (je Karton, ÷ 24 Stück)0,4 s
  6. Sekunden je Einheit39,4 s
  7. Arbeitsstunden157,7 h × 16,50 €
  8. Umpacken je Einheit18,1 ct
  9. Arbeit gesamt2.602 €
  10. Transport hin und zurück (24 Paletten, 716 km)2.576 €
  11. Gesamt netto5.178 € = 36,0 ct je Einheit
  12. Anteil an der Tageskapazität (2.000 h)rund 8 % – die Serie verteilt sich auf mehrere Packplätze und Tage

Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster · Zielverpackung beigestellt, sofern nicht anders angegeben; verbindlich wird die am Erstmuster gemessene Taktzeit. Eigenen Auftrag im Umpackrechner durchrechnen

Wie wird abgerechnet?

Containerware rechnen wir je Stück ab, sobald das Erstmuster die Taktzeit zeigt: Reines Vereinzeln in Einzel- oder Versandkartons liegt bei 10 ct – 22 ct, mit eingelegter Anleitung und gestelltem Etikett bei 20 ct – 45 ct. Ohne Anleitung sinkt der Zeitansatz von 39,4 Sekunden auf rund 25,4 Sekunden. Das Entladen lose gestauter Container und Mischpaletten mit unklarem Inhalt rechnen wir nach Hallenstunden (14,50 € – 19,00 €), Umpalettieren mit 8,00 € – 18,00 € je Palette. Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Ob Sie nur einen Teil eines Containers umpacken lassen oder regelmäßig volle Ladungen schicken: Wir arbeiten von zwei Paletten Reklamationsware bis zum Containerinhalt nach demselben Ablauf.

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Vorlaufzeit

  1. Anfrage und Angebotbinnen 24 Stunden nach Packliste, Foto des Seefrachtkartons und ETA
  2. AnlieferungContainer direkt vom Hafen über Ihren Spediteur oder unsere Partnerspedition, gebucht binnen 24 Stunden
  3. Erstmuster2–5 Tage nach Entladung, bei Eilaufträgen am Folgetag; Packschema eine Woche vor der ETA
  4. Serie158 Arbeitsstunden im Beispiel mit 14.400 Stück, verteilt auf mehrere Packplätze
  5. Rücklieferungnach Ladeschema an Ihr Lager oder den Handel, LKW-Fahrzeit nach Wilhelmshaven rund 12–13 Stunden

Containerware: Packschema und Zielverpackung am besten eine Woche vor der ETA klären · Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Was Sie liefern – und was mit beschädigter Ware passiert

Sie liefern die Ware im Container oder auf Paletten, dazu Packliste, Lieferschein, das Packschema oder ein Muster der Zielverpackung, Faltschachteln, Anleitungen in Deutsch und fertig gedruckte Etiketten. Die Zielverpackung – Kartons, Trays, Inlays, Beilagen, Etiketten – stellen in der Regel Sie; Kartonagen, Füllmaterial, Klebeband, Stretchfolie und Umreifungsband beschaffen wir auf Wunsch nach Ihrer Spezifikation. Für die Beschaffung durch uns gilt ein Aufschlag von 8 % auf die Arbeit.

Beschädigte Stücke zählen und fotografieren wir, stellen sie getrennt und melden sie Ihnen; die Regulierung mit dem Spediteur übernehmen Sie, am Produkt selbst bessern wir nicht nach. Bei Containerware notieren wir zusätzlich Containernummer und Position des beschädigten Kartons im Container, damit sich zeigt, ob der Schaden beim Stauen oder unterwegs entstanden ist.

Packplatz und Ausstattung

  • Rampen für Container und Komplett-LKW an unseren Standorten
  • Packplätze mit Rollenbahnen für das Vereinzeln
  • Gabelstapler, Akkustapler und Scherenhubwagen
  • Fotoplatz für Plombe, Containertür und Paletten
  • Umreifungsmaschine und Stretchfolie von Hand
  • Digitale Bestandsführung für Zwischenlager und Abrufe

Ausstattung an allen Standorten

Fragen zu Importware und Containerware umpacken

Wie viele Paletten ergibt ein 40-Fuß-Container?

Palettiert geladen fasst ein 40-Fuß-Container einlagig etwa 23–24 Europaletten, ein 20-Fuß-Container 10–11. Lose gestaute Seefrachtkartons ergeben nach dem Entladen oft mehr Paletten, weil der Container bis unter das Dach gefüllt war. Nach dem Vereinzeln verändert sich die Zahl noch einmal, je nach Größe der Einzelkartons.

Was passiert, wenn der Container später ankommt als geplant?

Dann verschieben wir die Packplätze. Weil Packschema, Arbeitsanweisung und Zielverpackung bereits vorliegen, beginnt das Erstmuster am Tag der Entladung. Muss die Ware trotz Verspätung zum ursprünglichen Termin beim Handel sein, sind Wochenendschichten möglich – mit Zuschlag, den wir Ihnen vorher nennen.

Können Sie auch Mischpaletten mit mehreren Artikeln auseinanderziehen?

Ja. Wir trennen die Kartons nach Artikelnummer, zählen sie je Artikel und bauen artikelreine Paletten, bevor oder während umgepackt wird. Weil der Aufwand stark vom Zustand der Paletten abhängt, rechnen wir solche Aufträge meist nach Hallenstunden ab.

Weiterlesen im Ratgeber

Importware und Containerware umpacken anfragen – Angebot in 24 Stunden

Nennen Sie Umpackfall, Stückzahl und Wunschtermin: Sie bekommen einen Stückpreis, den Termin fürs Erstmuster mit Fotofreigabe und die Frachtkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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